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Pillen für die grauen Zellen?

In den Nachrichten ist vermehrt zu lesen, dass deutsche Studenten immer häufiger zu Pillen greifen, die ihre geistige Leistungsfähigkeit steigern soll. Der Druck an den Hochschulen sei so groß geworden, dass in der Verzweiflung jedes Mittel recht scheint, um sich noch das letzte Bisschen an Leistung abzuzwingen.
Irgendwie schockierend, zu meinen Zeiten herrschte noch das süße Studentenleben und damit soll nun endgültig vorbei sein? Wächst nun also eine Generation heran, die sich schon vor Beginn des Berufslebens verausgabt?
Meine Meinung: Wer schon während des Studiums übrefordert ist, sollte vielleicht mal seinen Lebensplan und seine eigenen Ressourcen überdenken. Schließlich befindet man sich in dem Alter, in dem man für gewöhnlich studiert, theoretisch auf dem Gipfel der Leistungsfähigkeit. Der wirkliche Stress beginnt ja erst, wenn man wachsende Verantwortungen übernimmt, im beruflichen wie privaten Leben. Die Ansprüche an sich selbst sind also vielleicht zu hoch gesteckt?? Mit etwas mehr Gelassenheit kommt man unter Umständen schneller ans Ziel.
Oder handelt es sich um einen einfachen Fall von "Weniger ist mehr"? Wer nämlich viel arbeitet, der sollte auch mal eine Pause einlegen, sei es ein Wellness Wochendende oder eine Entspannungsmassage . Die Gehirnströme fließen danach besser, und der Spaß am Leben geht dann auch nicht flöten. Etwas Sport könnte auch helfen. Und sich nicht so ernst nehmen ... ein Semester mehr hat noch niemanden umgebracht!
PS: Die Demos für Studenten sollen auch eine förderliche Wirkung haben ...., sie regen den Adrenalinspiegel fast so an wie eine Runde Fallschirmspringen !

18.11.09 10:35, kommentieren

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Schweinegrippe, die zweite!

Also, nicht dass ihr denkt, das artet jetzt zu meinem neuen Lieblings-Blogthema aus, aber manchmal passieren im Leben eben doch Dinge, die so merkwürdig sind, dass keiner sie glauben kann. Wird Euch sicher auch so gehen.

Was ist also passiert?
Am Tag nach meinem letzten Blog-Eintrag zur Schweinegrippe zeigte mein Sohn die ersten Anzeichen eines grippalen Infekts. Da es zunächst harmlos war, bestand noch kein Grund zur Besorgnis. Am nächsten Morgen ist er tapfer in die Schule gegangen und wir haben uns noch keine großen Gedanken gemacht. Leider kam er mittags früher nach Hause, nachdem ihn seine Stimme verlassen hatte und er sich auch sonst nicht so gut fühlte. Nachdem in seiner Schule die "neue Grippe ", wie sie dort genannt wird, grassierte, sind wir also am nächsten Tag zum Arzt um einen Test zu machen. Der winkte erst einmal ab, machte den Test aber trotzdem.
Das Ergebnis kam am Abend, Ihr werdet es schon erraten haben: Schweinegrippe.
Nun fing das ganze Theater aber erst richtig an, schließlich leben wir in einem 6 Personen Haushalt und die anderen sollten ja geschützt werden. Quarantäne in den eigenen vier Wänden sozusagen. Also Mundschutz raus, Betten umgeräumt, Essen mit Abstand, etc.
Ein Tag später: Auch bei mir zeigten sich die ersten Anzeichen eines grippalen Infekts. Was nun? Notarzt angerufen, da man ja schließlich einen Test machen möchte und diesen blöden Virus nicht unnötig in der Bevölkerung verteilen will.
"Nein, ein Test werde nur bei Fieber gemacht". Ok, weitere Unsicherheit.

Am nächsten Tag sind die Symptome schlimmer, fast sind wir uns sicher, die Schweinegrippe hat auch mich ereilt. Also, auch die kleinen Kinder sollen Abstand von mir halten, ich koche vorsichtshalber mit Mundschutz und ruhe mich aus.'
Nächster Tag: Montag. Ich gehe zum Arzt und möchte nur einen blöden Test machen, um sicher zu sein. Schließlich kennt man Väter mit Neugeborenen, kleine Kinder und alte Leute, die im Haus wohnen. Noch einmal: Ich will Gewissheit um nichts unnötig zu verbreiten.
Also, man schleppt sich zum Arzt, bittet um einen Test.
Was passiert? Kein Test wird gemacht, es sei ja alles nicht so schlimm und Leute um die 40 bekämen eh kaum die neue Grippe, außerdem könne man ja nicht alle Kontaktpersonen testen und am ansteckendsten sein der Virus ja eh während der Inkunbationszeit.

Frust:  Ich habe immer noch keine Gewissheit, auch am dritten Tag geht es mir nicht gut, aber ohne Fieber sei es eben keine Schweinegrippe.
Was mache ich nun mit den Leuten, die um mich herum sind und die ich nicht anstecken möchte? Soll ich mir etwa ein T-Shirt drucken mit dem Aufdruck Schweinegrippe Kontaktperson oder ein T-Shirt mit Foto meines kranken Sohnes und Text???
Oder übertreibe ich wirklich und man sollte das alles gelassener nehmen?

Fazit: Die Panik, die durch die Presse ausgebreitet wird, und die Gelassenheit, die die überforderten Ärzte innehaben, sind für den Laien eine merkwürdige Mischung. Man steht allein im Regen.
Werde mir also lieber ein T-Shirt machen mit dem Aufdruck: Keine Panik, ich habe nur vielleicht Schweinegrippe ..."

3.11.09 10:38, kommentieren

Wiki oleole

Wikis ermöglichen es verschiedenen Autoren, gemeinschaftlich an Texten zu arbeiten. Ziel eines Wikis ist es im Allgemeinen, die Erfahrung und den Wissensschatz der Autoren kollaborativ auszudrücken (Kollektive Intelligenz). Sie können sowohl auf einem einzelnen Rechner (Desktop-Wiki) als auch in lokalen Netzwerken oder im Internet eingesetzt werden. Auch wenn das Konzept vor allem in Verbindung mit der Freie Inhalte-Bewegung bekannt wurde und in dieser ein zentrales Medium zur Inhaltserstellung darstellt, nutzen auch Hersteller proprietärer Inhalte Wikis als Arbeits- und Präsentationsform.

Wesentlich bei den meisten Wiki-Softwares, darunter das in der Wikipedia selbst eingesetzte MediaWiki und das oft in Unternehmens-Intranets verwendete TWiki, ist die Versionsverwaltung, die es den Benutzern im Fall von Fehlern oder Vandalismus erlaubt, eine frühere Version einer Seite wiederherzustellen. Wie bei Hypertexten üblich, sind die einzelnen Seiten eines Wikis durch Querverweise (Hyperlinks) miteinander verbunden; zur Vernetzung verschiedener Wikis dient das Verfahren der InterWiki-Verweise.

Wikis gehören zu den Content-Management-Systemen (CMS), setzen aber – im Unterschied zu teils genau geregelten Arbeitsabläufen (Workflow) von Redaktionssystemen – auf die Philosophie des offenen Zugriffs.[2] Die Änderbarkeit der Seiten durch jedermann setzt eine ursprüngliche Idee des World Wide Web konsequent um, jedoch ist nicht jedes Wiki für alle lesbar oder schreibbar, es gibt auch Systeme, die eine Zugriffssteuerung für bestimmte Seiten und Benutzergruppen erlauben.

Ein wesentlicher Unterschied zu typischen Content-Management-Systemen ist, dass bei Wiki-Software weniger Wert auf ein differenziertes Layout der Webseiten gelegt wird, viel Wert aber auf eine auch für Laien möglichst einfache Formatierbarkeit durch eine spezielle Auszeichnungssprache, den Wikitext.

Wikis sind im Gegensatz zu klassischen CMS dann sinnvoll, wenn eine hohe Anzahl an Nutzern Informationen einstellt. Ein Wiki entfaltet seine volle Wirkung meistens erst dann, wenn eine kritische Masse erreicht ist. In diesem Fall kann ein Wiki zu einem „Selbstläufer“ werden.

Die meisten Systeme sind Freie Software, oft unter einer Version der GNU General Public License (GPL) lizenziert. Viele Wiki-Software Systeme sind modular aufgebaut und bieten eine eigene Programmierschnittstelle, welche dem Benutzer ermöglicht, eigene Erweiterungen zu schreiben, ohne den gesamten Quellcode zu kennen.

1 Kommentar 14.9.09 12:06, kommentieren